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ſein, betäubt mich . . . und ich bedarf ſo ſehr der Be⸗ täubung!“
„Warum, mein Herr?“
„Wenn Fräulein von Beaumesnil . indem fſie mich hoffen ließ, Sie haben mich vielleicht bemerkt Sie werden mich vielleicht . . . eines Tags .. wenn Sie mich genauer kennen, für würdig erachten, Ihnen mein Leben zu weihen . . . wenn Fräulein Helena ſich getäuſcht hätte
„Ah! was Fräulein Helena betrifft; mein Herr, ge⸗ ſtehen Sie, daß ſie hübſch langweilig iſt.“
„Das iſt wahr. doch ſie iſt ſo gut!“
„Oh! gut! . . . das hat ſie nicht abgehalten, mir abſcheuliche Dinge von Ihnen vorzuſchwatzen.“
„Von mir?“
„Oder, wenn Sie lieber wollen, ſo viel Gutes, daß ich mir ſagte: „„Mein Gott! wie unerträglich muß dieſer Herr mit allen ſeinen guten Eigenſchaften ſein; ein ſo vollkommener Menſch muß äußerſt läſtig werden, und dann immer in der Meſſe, oder bei frommen Werken das iſt, um vor Langeweile zu ſterben.““ Ich ſagte dies Fräu⸗ lein Helena nicht, doch ich dachte es darum nicht minder. Urtheilen Sie alſo, mein Herr, ich, die ich nur heirathen will, um frei zu ſein wie die Luft, die ich mich vom Mor⸗ gen bis zum Abend beluſtigen, ſtets in Geſellſchaft den Ton angeben, die gefeiertſte Frau von Paris ſein, und beſonders auf den Ball der großen Oper gehen will . Oh! der Ball der großen Oper, ich werde närriſch, wenn ich nur daran denke.. Wozu ſollte es mich auch nützen, ſo reich zu ſein, wie ich bin, wenn nicht, um alle Ver⸗ gnügungen zu genießen und ganz nach meinem Willen zu thun? Das iſt doch das Wenigſte!“
„Wenn man reich iſt, wie Sie,“ ſagte Herr von Ma⸗ creuſe mit Begeiſterung, „ſo iſt man überall Königin, und beſonders in ſeinem eigenen Hauſe . . . Der Mann, den Sie mit Ihrer Wahl beehren, muß, um meine Vergleichung zu verfolgen, der erſte Miniſter Ihrer Vergnügungen ..


