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Während Frau von Senneterre Gerald durch ein Zeichen bedeutete, es ſei ein Platz an ihrer Seite leer, nahmen Herr von Macreuſe und Fräulein von Beaumes⸗ nil an demſelben Contretanz Antheil.
Bweites Rapitel.
Fräulein von Beaumesnil hatte lebhaft die Gelegen⸗ heit ergriffen, ſich Herrn von Macreuſe zu nähern; ſie zählte auf die Unterredung, um zu erfahren, ob ihr Miß⸗ trauen gegen dieſen Bewerber gegründet ſei. Sie war geneigt, es zu glauben, da der Günſtling des Abbé Ledour Fräulein Helena erklärt hatte, er habe einen plötz⸗ lichen, unwiderſtehlichen Eindruck bei ihrem An⸗ blick gefühlt.
Nach der Prüfung, die ſie bei Madame Herbaut ver⸗ ſucht, wußte aber die Erbin, woran ſie ſich in Beziehung auf die plötzlichen, unwiderſtehlichen Eindrücke, die ihre Schönheit hervorbringen ſollte, zu halten hatte.
Indem ſie jedoch an die verſchiedenen Umſtände dachte, welche ſie auf Herrn von Macreuſe aufmerkſam gemacht hatten, indem ſie ſich des ſo tiefen Schmerzes, den er über den Verluſt ſeiner Mutter zu empfinden ſchien, der Wohlthätigkeit, von der er durch ſeine Almoſen eine Probe ablegte, und beſonders der engeliſchen und ſeltenen Tu⸗ genden erinnerte, über welche Fräulein Helena beſtändig ſo viel Rühmens machte, wollte Erneſtine, wie man zu ſagen pflegt, klaren Wein über dieſes Muſter aller Eigenſchaften des Geiſtes und des Herzens haben.
„Herr von Macreuſe,“ dachte ſie, „intereſſirte mich


