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angreifen ſollte, um ihm eine Frage vorzulegen, mit der ſie ſich in ihrem Innern ſeit der Ankunft des Buckeligen ſe ſie ſagte daher, indem ſie ruhig zu ſcheinen uchte:
„Würden Sie wohl die Güte haben, mein Herr, mir, ehe Sie weggehen, eine Auskunft zu geben, um die ich Sie bitten will?“
„Sprechen Sie, mein liebes Kind,“ erwiederte Herr von Maillefort, indem er ſich wieder ſetzte.
„Herr Marquis,“ ſprach Herminie in einer tödtlichen Verlegenheit, „in der großen Welt, in der Sie leben, haben Sie wohl Gelegenheit gehabt, die Frau Herzogin von Senneterre zu treffen?“
„Ich war einer der Freunde ihres Gemahls und liebe ungemein ihren Sohn, den gegenwärtigen Herzog von Senneterre, einen der würdigſten jungen Leute, die ich kenne. Geſtern erſt,“ fügte der Buckelige gerührt bei, „geſtern erſt habe ich einen Beweis vom Adel ſeines Charakters erhalten.“
Eine leichte Röthe überzog die Stirne von Herminie, als ſie freiwillig Gerald von einem Mann, den ſie ſo ſehr achtete, wie Herrn von Maillefort loben hörte.
Ziemlich erſtaunt, fuhr vieſer fort:
„Doch welche Auskunft wollen Sie über Frau von Senneterre haben, mein liebes Kind? Sollte man Ihnen den Antrag gemacht haben, ihren Töchtern Unterricht in der Mufik zu geben?“
Wunderbar unterſtützt durch dieſe Worte des Buckeli⸗ gen, die ſie einer großen Schwierigkeit überhoben, der, einen Vorwand für ihre Fragen anzugeben, antwortete Herminie trotz des Widerſtrebens, das ihr die Lüge ver⸗ urſachte:
„Ja, mein Herr, es hat mir eine Perſon geſagt, man würde mir vielleicht Lectionen in dieſem vornehmen Haus verſchaffen; doch ehe dieſem, allerdings noch ſehr unbe⸗ ſtimmten, Vorſchlag Folge gegeben wird, wünſchte ich zu wiſſen, ob ich bei Frau von Senneterre gewiſſe Rückſichten
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