Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 1. Abtheilung, Die Hoffart oder Die Königin : 2. Band (1847) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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ſtehenden Beſuch von Herrn von Maillefort zu ſagen, aus Furcht, Erneſtine könnte ſie eher verlaſſen, als ſie ſich vor⸗ genommen hatte.

Preiundzwanzigſtes Rapitel.

Verzeihen Sie mir, daß ich Sie verlaſſen habe, meine liebe Erneſtine, ſagte Herminie zu ihrer Freundin. Ich habe einen Brief erhalten und eine mündliche Ant⸗ wort darauf gegeben.

Ich bitte Sie, Herminie, erwiederte Erneſtine, fahren Sie in Ihren Mittheilungen fort . Sie können ſ nicht denken, in welchem Grad mich dieſelben intereſ⸗ iren. 6

Und mir kommt es vor, als erleichterte ſich mein Herz durch dieſen Erguß.

Sehen Sie, ich war deſſen ſicher, ſagte Erneſtine mit einer treuherzigen Zärtlichkeit.

Ich erzählte Ihnen alſo, in der Geſellſchaft von

Madame Herbaut habe ich erfahren, dieſer junge Mann

heiße Gerald Auvernay . . . Herr Olivier nannte ihn ſo, als er ihn mir vorſtellte . . .

Ah! er kannte Herrn Olivier.

Es war ſein vertrauter Freund, denn Gerald hatte in demſelben Regiment mit Herrn Olivier gedient; als er den Dienſt verließ, trat et, wie er mir ſagte, bei einem Notar ein; doch ſeit kurzer Zeit hatte er dieſe Arbeit der Chicanen, welche ſeinem Charakter nicht entſprach, ver⸗ laſſen und ſich mit dem Feſtungsbau unter einem Officier vom Genie beſchäftigt, mit dem er in Afrika bekannt ge⸗