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auf dem Laufenden erhalten,“ fügte die Baronin geheim⸗ nißvoll bei.
„Und ich auch,“ erwiederte Herr von Maillefort nicht minder geheimnißvoll . . „ℳch werde Ihnen meinerſeits auch Alles erzählen, und das wird köſtlich ſein . Doch bei dieſer Gelegenheit,“ fügte der Marquts lächelnd und mit einer ſehr freien Miene bei (obgleich er zu Frau von la Rochaigue ebenſowohl gekommen war, um Erneſtine zu ſehen, als um, wenn es möglich wäre, einige Auf⸗ klärungen über ein für ihn noch unerforſchliches Geheimniß zu erhalten), „bei dieſer Gelegenheit“ fügte alſo der Marquis bei, „haben Sie von einem natürlichen Kinde ſprechen hören, das Herr von Beaumesnil hinterlaſſen haben ſoll?“
„Herr von Beaumesnil?“ fragte die Baronin erſtaunt.
„Ja,“ antwortete der Buckelige, denn die Frage ſo vorrückend, hoffte er bei ſeiner Nachforſchung zu demſel⸗ ben Ziel zu gelangen, ohne das Geheimniß zu gefährden, das er Frau von Beaumesnil abgelauſcht zu haben glaubte, „ja, iſt es Ihnen zu Ohren gekommen, Herr von Beaumesnil habe ein natürliches Kind gehabt?“
„Nein erwiederte die Baronin, „und das iſt das erſte Mal, daß ich etwas von dieſem Gerüchte höre. .. Zur Zeit ſprach man, glaube ich, von einem Verhältniß der Gräfin vor ihrer Verheirathung .. Auf ſie würde ſich alſo eher die Geſchichte von dieſem angeblichen natür⸗ lichen Kind beziehen; doch ich, was mich betrifft, habe nie etwas hievon ſagen hören.“
„Mag nun dieſes Gerücht ſich auf den Grafen oder auf die Gräfin beziehen,“ ſagte der Buckelige, „es iſt offenbar ein albernes Mährchen, da Sie durchaus nichts davon wiſſen, Sie, die Sie bei. Ihrer Stellung und bei Ihrer Kenntniß der Familienangelegenheiten beſſer, als irgend Jemand, von einem ſo ernſten Umſtand unterrichtet ſein müßten.“
„Ich verſichere Sie, Marquis, wir haben weder et⸗
Die ſieben Todſünden. 1. 3


