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ich ſicher, eine Erklärung in dieſer Hinſicht erſparen ..
Ich hatte alſo die Ehre, Ihnen zu ſagen, meine liebe Baronin, einmal entſchloſſen, das ſeltſame Ernigniß, wie ſich nämlichdie reichſte Erbin von Frankreich verheirathet, zu beobachten, könne ich überall den Sitz für mein Obſervatorium aufſchlagen, denn trotz mei⸗ nes Wuchſes bin ich ſo eitel, zu glauben, daß ich gerade⸗ aus von oben . und aus der Ferne ſehe.“
„Ah! mein lieber Marquis,“ ſprach Frau von la Rochaigue, welche nun wieder lächelte, „geſtehen Sie, es iſt ein Angriffs- und Vertheidigungsbündniß, was Sie mir vorſchlagen wollen.“ .
„Nicht im Geringſten .. Ich will weder für Sie, noch gegen Sie ſein. Ich werde viel beobachten, und dann nach Maßgabe meines geringen Urtheils und meiner ſchwachen Mittei dieſem oder jenem zu nützen, oder Ein⸗ trag zu thun bemüht ſein . . wenn mich die Luſt dazu erfaßt, oder vielmehr, wenn Replichkeit und Gerechtigkeit dies heiſchen, denn Sie wiſſen, wie vriginell ich bin.“
„Aber warum beſchränken Sie ſich nicht auf Ihre Rolle eines Neugierigen, eines Beobachters? Warum blei⸗ ben Sie nicht neutral?“
„Weil und nicht ich, ſondern Sie haben dies geſagt, meine liebe Baronin. . weil ich leider nicht zu denjenigen gehöre, welche die Andern ſich ſchlagen ſehen können, ohne irgend einen Antheil am Gemenge zu nehmen.“
„Aber, Herr Marquis,“ ſagte Frau von la Rochai⸗ gue, „wenn (vas iſt nur eine reine Annahme, denn wir find eniſchloſſen, nicht lange vorher an eine Heirath von Erneſtine zu denken), angenommen alſo, ſagte ich, wir hätten irgend Jemand für ſie im Blick, was würden Sie thun?“
„Meiner Treue, das weiß ich durchaus nicht.“
„Stille doch, Herr Marquis, Sie ſpielen den Schlauen gegen mich Sie haben irgend einen Plan?“
„Keinen. Ich kenne Fräulein von Beaumesnil nicht


