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beobachten kann, deren Preis Ihre Mündel ein ſo
„Ah! Marquis,“ ſagte Frau von la Rochaigue den Kopf ſchüttelnd, „Si⸗ gehören nicht zu den Leuten, welche ohne an dem Gemenge Theil zu nehmen, zuſchauen, wie die Andern ſich ſchlagen.“
„Ei, ei! ich ſage nein.“
„Sie ſehen alſo, Sie werden nicht neutral bleiben.“
„Ich weiß es nicht, “ ſprach der Baron, der auf die folgenden Worte einen gnz beſonderen Nachvruck wählte: „doch da ich in der Welt ziemlich angeſehen bin, da ich viele Dinge weiß. da ich ſtets die Freiheit meiner Rede zu behaupten uuſe da ich einen Abſcheu vor Feig⸗ heiten habe, ſo geſtehe ich Ihnen, daß ich, wenn ich in dem Gemenge, wie Sie es nennen, meine liebe Barv⸗ nin, hinterliſtiger, oder treuloſer Weiſe einem braven Krieger, deſſen Tapferkeit meine Theilnahme erregt hätte, angreifen oder bedrohen ſehen ſollte, ihm meiner Treue mit allen Mitteln, über die ich verfügen kann, unterſtützen würde.“
„Aber, mein Herr,“ erwiederte die Baronin, ihren Aerger unter einem gezuungenen Lachen verbergend, „das iſt, erlauben Sie mir, es Ihnen zu ſagen . .. das iſt eine Art von anhaltender Inquiſitivn. wobei Sie der Großinquifitor wären, und deren Sitz ſich in meinem Hauſe befünde.
„Oh! mein Gott! bei Ihnen oder anderswo, meine liebe Baronin. Sie fühlen wohl, daß wenn ie in der Laune einer hübſchen Frau . . . und mehr als irgend Jemand können Sie ſich ſolche Launen erlauben . . wenn Sie zu Ihren Leuten ſagen würden, Sie ſeien in Zukunft nicht mehr ſür mich zu Hauſe . .“
„Ah! Marquis. können Sie das denken ?7 .
„Ich ſcherze,“ verſetzte Herr von Maillefort mit trpckenem Ton, „der Baron iſt ein Mann von zu guter Geſellſchaft, um es zu dulden, daß mir Ihre Thure ohne Grund verſchloſſen würde; und er wird mir, deſſen bin


