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„Wie, Marquis, was ſoll dieſes Wort Freigebig be⸗ deuten!“
„Allerdings mit ihrem Vermögen hätte Ihre Mündel das Recht, ebenſo häßlich und buckelig zu ſein, als ich doch hat ſie einige gute Eigenſchaften?“
„Ich kenne ſie ſeit ſo kurzer Zeit, daß ich dies nicht zu ſagen vermöchte.“
„Warum dieſe Zurückhaltung? . . . Sie fühlen wohl, eei nicht komme, um Sie um die Hand ihrer Mündel zu bitten.“
„Wer weiß?“ verſetzte die Baronin lachend. .
„Ich ich weiß es und ſage es Ihnen.“
„Im Ernſte, Marquis?“ rief Frau von la Rochai⸗ gue. „Ich bin überzeugt, daß zu dieſer Stunde ſich ſchon hundert Heirathsentwürfe gebildet haben.“
„Gegen Fräulein von Beaumesnil?“
„Gegen iſt ſehr hübſch. Doch hören Sie, Marquis, ich will offenherzig gegen Sie ſein.“
„Wahrhaftig!“ ſagte der Buckelige mit einem ſpöt⸗ tiſchen Erſtaunen. „Nun wohl! ich auch, laſſen Sie uns dieſen kleinen Aufwand an Offenherzigkeit machen; meiner Treue, ich bin begierig!“
Bei dieſen Worten näherte Herr von Maillefort ſei⸗ nen Stuhl dem Canapé, auf dem die Baronin ſaß.


