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zum gewünſchten Ende zu führen weiß. Ich bürge für die Einwilligung von Herrn und Frau Morand
vor allen Dingen weil ſie, wenn ſie Helviſe verheirathen wollen, dabei keinen anderen Zweck ha⸗ ben, als ſich ihrer zu entledigen . . . es iſt ihnen ganz gleichgültig, ob ſie dieſen oder jenen heirathet aber wenn ſie ſichs je einfallen liehen ſich wider⸗ ſpenſtig zu zeigen und ihre Einwilligung zu verwei⸗ germ 5 h e ich beſitze allerlei Waffen in meiner Hand . .. Dieſer Morand iſt ein abſcheulicher Wucherer . . . Einer meiner jungen Clienten, ein vornehmer junger Herr, der wie ſo viele Andere ſein Vermögen und ſeine Geſundheit ruinirt, iſt, wie er mir geſagt hat, von dieſem Mo⸗ rand bis auf's Blut geſchunden worden. Die That⸗ ſachen liegen auf der Hand, und ich brauche dem Exhuiſſier nur mit der Juſtiz zu drohen, um augen⸗ blicklich ſeine Einwilligung zu erlangen. Und nun, meine liebe Helviſe,“ fügt der Doctor jetzt nicht mehr hämiſch, ſondern ernſt und innig hinzu, „glauben Sie mir's wohl, trotz der großherzigen Hartnäckigkeit, womit Sie mir die harte Behandlung verſchwiegen haben, die Sie von Ihren Verwandten zu erdulden hatten, wußte ich Alles ganz genau. Ich hätte, wie ich mich auch ſpäter entſchloſſen habe, ein anderes Haus für Sie ſuchen können, wo man Ihnen die Widerwärtigkeiten und qualvollen Demüthigungen, die Sie erleiden mußten, erſpart hätte; aber die Wider⸗ wärtigkeit iſt eine rauhe und heilſame Schule; ich hielt es für nützlich, daß Sie eine Zeit lang beinahe bloß die erſte Magd Ihres Onkels und Ihrer Tante waren; dieſe Unterthänigkeit, welche Sie mit der


