Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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erröthen und zögern ſah,bitte, ſprechen Sie doch . . . und jetzt?

Jetzt, Herr Philipp, antwortete das junge Mädchen mit bewegter Stimme,jetzt müſſen wir, denke ich, Ihrer Mutter und meinem Adoptivvater das Geſchäft überlaſſen den Zeitpunkt einer Heirath feſtzuſetzen, welche ſie nicht weniger als wir ſelbſt zu wünſchen ſcheinen .. . und wie auch dieſer Zeitpunkt ausfallen mag, Sie haben mein Wort, fügte Heloiſe hinzu, indem ſie mit einer Geberde voll Grazie und Treuherzigkeit Philipp ihre Hand reichte,Sie haben mein Verſprechen.

Mutter, Du hörſts, rief Philipp wonnetrun⸗ ken, indem er die Hand des jungen Mädchens in der ſeinigen drückte.Sie willigt ein, mein Gott! habe ich denn ſo viel Glück verdient!

Heloiſe . . mein theures Kind . . . ſagt Clemence Hervé, indem ſie ihre Arme gegen das junge Mädchen ausſtreckt, das ihr an den Buſen ſinkt,wir werden uns nicht mehr verlaſſen!

Jetzt darf ich Sie Mutter nennen, antwortet das junge Mädchen ſtrahlend, während der ehrliche Julian unter Freudenthränen rief:

Großer Gott, wie vergnügt bin ich, wie ver⸗ gnügt bin ich! Da weine ich ja wie ein kleines Kind. Ich habe einen ſchwarzen Verrath gegen Sie begangen, Philipp . . . aber ob Sie mirs verzeihen oder nicht, das iſt mir jetzt ganz gleich.