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einzige Liebe geweſen! Ich liebte ſie, ohne ſie zu en und
„So wahr der liebe Gott im Himmel lebt, mein Fräulein, es iſt die reine Wahrheit, ich hab's mit angeſehen,“ ſagt Julian naiv, indem er ſeinen jungen Herrn unterbricht, um ſeine Worte zu beſtätigen und Verzeihung für ſeinen ſchändlichen Verrath zu erlangen. „Ach du mein Gott, hätten Sie Herrn Philipp hören können, ehe dieſes Geſpenſt von Le⸗ maheuc, dieſer ſchreckliche Ladendiener, meinen jungen Herrn in die tiefſte Beſtürzung verſetzt und in Eis verwandelt hatte!“
„Ich glaube Ihnen, Herr Julian,“ verſetzt die junge Muſe mit einem zauberiſchen Lächeln, „es iſt eine Wonne, eine innige Wonne für mich Ihnen zu glauben.“
„Ach, glauben Sie es, mein Fräulein,“ rief Phi⸗ lipp, „damals war es Ihre Seele, Ihr Genie, was
ich bewunderte und anbetete; jetzt, nachdem ich Sie
geſehen habe . . . nachdem ſo viele Bande mich an Sie knüpfen, würde die Hoffnung, — eine wenn auch noch ſo ferne Hoffnung einſt Ihre Hand an⸗ ſprechen zu dürfen, alle meine Wünſche krönen und, das ſchwöre ich Ihnen, mich eines ſolchen Glückes würdig machen.“
„Herr Philipp, als ich, ohne Sie zu kennen, Verſe über Ihre Marſeillaiſe an Sie richtete, da liebte und bewunderte auch ich Ihr Talent und die großherzigen Inſpirationen, welche Sie leiteten
und jetzt . . da ich Sie kenne .
„O ich bitte . . . mein Fräulein vollenden
Sie,“ rief Philipp, als er Helviſe ſich unterbrechen,


