Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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ten Leute beſtrafen iſt eine gute That . . . ſie beſſer machen iſt noch weit verdienſtvoller. Jetzt ſind wir allein; wünſchen wir uns im Familienzirkel Glück zu der Ueberwindung des Teufels durch den Engel, einem Sieg, woran ich, ich geſtehe es in aller Demuth, einen Augenblick zu zweifeln mir erlaubt hatte.

Mein Kind, ſagte Clemence Hervé zu ihrem Sohn,Du mußt jetzt auch erfahren, mit welcher anbetungswürdigen Hingebung dieſe theure Heloiſe ſich mir angeſchloſſen hat, um Dich Deiner vorüber⸗ gehenden Verirrung zu entreißen. Sie iſt, wie wir geſtern verabredet hatten, heute früh zu mir gekom⸗ men, und da habe ich ihr meine Beſorgniſſe anver⸗ traut. Julian . . . denn Du biſt ſchändlich ver⸗ rathen worden, fügte Clemence lächelnd hinzu Julian hatte mich von den Einſteigungsplänen und von dem Rendezvous, das Du der Frau Robertin in Deiner Werkſtatt gegeben, in Kenntniß geſetzt .. Wollen Sie mir meinen Sohn retten helfen? ſagte ich zu Heloiſe. Iſt es nicht meine Pflicht? antwortete ſie mir. Iſt er nicht mein Bruder? Wenn auch nicht leiblich, doch wenigſtens geiſtig, denn ſeine Intelligenz iſt wie die meinige durch Sie befruchtet worden, Madame.

Ach, mein Fräulein, ſagte Philipp niederge⸗ ſchlagen und mit geſenkten Augen;mehr als je

verwünſche ich in dieſem Augenblick meine unſelige

Verirrung.

Warum ſie ſo bitter bereuen, Herr Philipp? antwortete Helviſe ſchüchtern.Hat dieſe Verirrung Ihnen nicht die Macht der Wahrheit bewieſen?