Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Wohlthätern Kränze darzubringen, wir können ihnen bloß unſer ganzes Herz weihen . . . Unſer Aller Herz ſchlägt für Sie, Madame Clemence Hervé, und unſere ſtolzeſten Wünſche wären erfüllt, wenn irgend ein Band, das Sie an uns knüpfte, uns geſtatten würde uns wo möglich noch inniger zu weihen; deß⸗ halb treten wir, die wir Ihnen bereits Alles verdan⸗ ken, noch mit einer neuen Bitte vor Sie, Madame.

Sprechen Sie gefälligſt, Herr Erard.

Meine Frau hat heute Nacht ein Mädchen ge⸗ boren. . . Mutter und Kind verdanken Ihnen ihr Leben . . Ohne Sie wären Beide verhungert . .. O, Madame, wenn Sie die Güte hätten die Pathin dieſes Kindes werden zu wollen . . . ſo gering wir ſind, ſo wenig wir vermögen, ſo würde doch dieſe Verbindung uns mit Stolz erfüllen und unſere Dankbarkeit noch erhöhen, indem ſie uns ein doppel⸗ tes Recht verliehe Ihnen unſere Hingebung zu be⸗ weiſen.

Sie könnten mir keinen angenehmeren Vor⸗ ſchlag machen, Herr Erard, antwortete Clemence Hervé;ich werde die Pathin Ihrer Tochter wer⸗ den; aber darf ich Sie jetzt auch um eine Gunſt bitten?

Ach, Madame ...

Daß Sie auch meinen Sohn als Pathen Ihres Kindes annehmen . . .

Dank für dieſen Gedanken, gute Mutter, ſagt Philipp, indem er herzlich ſeine Hand dem Arbeiter reicht, der ſie nicht minder herzlich drückt.

Sodann entfernt ſich Claude Erard mit ſeinen beiden Kindern in demſelben Augenblick, wo Herr