Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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XXV.

Dieſes Porträt iſt von bewunderungswürdiger Aehnlichkeit, ſagte Herr von Hapner.

Sodann deutete er auf die Statuen und Bas⸗ reliefs des jungen Künſtlers und fügte in innigem Tone hinzu:

Die Familien ſind ſelten, wo das Genie erblich iſt. Der Sohn eines der berühmteſten Geſchicht⸗ ſchreiber und einer der ausgezeichnetſten Schrift⸗ ſtellerinnen, deren Frankreich ſich rühmen darf, ver⸗ ſpricht durch ſeine jetzt ſchon ſo bemerkenswerthen Werke dereinſt ein hervorragender Künſtler zu wer⸗ den. Ach, Madame, Sie ſind eine glückliche Mut⸗ ter!

O ja, antwortete Clemence Hervé mit unaus⸗ ſprechlichem Gefühl,meine Mutterſchaft hat mich noch nie glücklicher und ſtolzer gemacht, als heute. Sie glauben gar nicht, mein Herr, wie innig ich Ihnen für die Lobſprüche danke, die Sie meinem Sohne gütigſt geſpendet, und für die ſo würdevoll ausgeſprochene Bewunderung, womit Sie ſoeben meine theure Helviſe beehrt haben, die ich als meine Tochter betrachte.

Herr von Hapner verneigt ſich tief und will ſich eben entfernen, als Claude Erard, der ſtille und gerührte Zeuge der vorhergehenden Scenen, auf die

Verfaſſerin des ſocialen Elends zutritt und zu

ihr ſagt: Madame, wir Proletarier, die wir die ſchöne Sprache nicht kennen und zu arm ſind, um unſeren