Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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dieſe Pflicht habe ich erfüllt, Madame, und fügte Herr Max mit ſeinem gewöhnlichen ſarkaſtiſchen Lä⸗ cheln hinzu,ich werde wenigſtens die Genug⸗ thuung haben zu glauben, daß mit Herrn Robertins Hilfe Ihr Benehmen künftig ebenſo ſittlich, ebenſo regelmäßig ſein wird, als es bisher ausſchweifend war, Madame; nein, Sie werden Ihr Kind nicht mehr einer beklagenswerthen Verlaſſenheit preisgeben, und ich habe die angenehme Ueberzeugung, daß Sie eines Tags, fortwährend mit Herrn Robertins Hilfe, ein Muſter aller Mütter und Ehefrauen werden.

Sodann wandte er ſich an Herrn Robertin:

Haben Sie die Güte Madame zu erklären, durch welches ebenſo einfache als unſchuldige Verfahren Sie, mein lieber Herr, das befriedigende Reſultat erlangen wollen, von dem ich ſpreche.

Das Verfahren iſt folgendes, Major, ver⸗ ſetzte Herr Robertin, der ſeinen Triumph langſam genoß und ſich ihn ſo zu ſagen ſchmecken ließ.

Du haſt mich auf eine ſchändliche Weiſe geprellt

und hinters Licht geführt. Ich bedaure nur Eines, nämlich daß das Verfahren hundertmal zu mild iſt; denn nach Allem, was ich jetzt von dem ſchönen Sylvio weiß, fand ganz der gleiche Fall mit dem großen Lümmel von einem Spahicapitän Statt, aus welchem Du in Deinem letzten Roman den Capitän Granmanche gemacht haſt, davon gar nicht zu ſprechen, daß dieſer Gimpel uns mit ſpaniſchen Weinen und fricaſſirten Hammelsfüßen ruinirte . . Ich ver⸗

abſcheue die fricaſſirten Hammelsſüße . . . aber dies

war einmal die culinariſche Liebhaberei des Herrn Capitäns . . . und . . .