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berauſcht war, während er dieſe garſtige Madame liebte. . . ohne Vergleichung . . . unwillkürlich noch immer Maria Saint⸗Clair liebte. Nein, das iſt es nicht . . .“ fuhr Julian fort, indem er dicke Tropfen ſchwitzte und ſich an der Stirne kratzte, „kurz und gut. wie ſoll ich's nur ſagen . . . Maria Saint⸗ Clair hatte, glaube ich, zuerſt die Herzensthüre des Herrn Philipp geöffnet und befand ſich mit ſeiner vollen Einwilligung darin; ſie war ehrlich und an⸗ ſtändig hineingekommen; da berauſchte er ſich aber in dieſem modernen Cherubin . . . Die gar⸗ ſtige Madame benützte ſogleich den Augenblick und ſchlich ſich, ohne vorher anzuklopfen und wider ſeinen Willen, ganz frech ebenfalls ins Herz meines jungen Herrn ein. Da aber nein . das iſt es immer
„Im Gegentheil . . . es iſt ſo, mein guter Ju⸗ lian,“ verſetzte lächelnd der Doctor Marx, indem er Heloiſe Morand beobachtete, welche die unſchuldige Pſychologie der Definitionen des armen Julian trotz ihrer ſcheinbaren Dunkelheit vollkommen zu begreifen ſchien; waren doch ſeine Erklärungen allzu unmittel⸗ bar, allzu naiv und beſonders allzu uneigennützig, als daß ſie nicht die Wahrheit hätten enthalten müſſen, und überdies wurde dieſe Wahrheit allzu deutlich durch die ausdrucksvollen Blicke beſtätigt, welche Philipp trotz ſeiner Beſchämung von Zeit zu Zeit auf die junge Muſe warf.
Der Beifall des guten Doctors machte Julian neuen Muth und er ſchloß mit folgenden Worten gegen Herrn Robertin:
„Alſo, mein Herr, iſt Ihre garſtige Madame „
Sue, der Teufel als Arzt. III. 19


