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nen meine ganze Zeit in Anſpruch .. ich konnte nichts verdienen . . . wir hatten oft nicht genug Brod zu eſſen, und dennoch haſt Du Dich uns zu Liebe nicht geſchont, mein armer Mann! . RNie⸗ mals Ruhe, niemals ein Sonntag! nicht einmal Spaziergänge! . .. Unſere Kinder waren ſo ſchlecht gekleidet! Ich hätte mich geſchämt ſie ausgehen zu laſſen, man hätte ſie für Bettelkinder gehalten . .. Um das Unglück voll zu machen, haſt Du ſeit zwei Monaten keine Arbeit; Du kannſt von Deinem Patron Nichts mehr verlangen . . . Er hat Dir be⸗ reits fünfunddreißig Franken vorgeſchoſſen; er hat uns aus Mitleid erlaubt in dieſem Gemäuer zu wohnen; aber bald wird man es wie das Uebrige einreißen . . . wir werden aufs Pflaſter geſetzt wer⸗ den . . . Wer wird uns dann aufnehmen wollen? .. Was wir ins Leihhaus bringen konnten, iſt— Alles dort; wir ſchulden dem Bäcker beinahe zwanzig Franken . . . Er hat heute früh der Kleinen Brod verweigert . . . Wir ſind mit Allem am Ende ... wir werden jetzt noch ein Kind mehr bekommen und ſind dann zu ſechs . . . Claude .. Sechs Perſonen zu ernähren! . . . Iſt das möglich? . Sag es ſelbſt, was ſoll aus uns werden?“
Und Madeleine ſtieß einen herzzerreißenden Seufzer aus.
„Mein Gott, man muß ſich gleichwohl zu ſchicken wiſſen.“
„Mama,“ murmelte in dieſem Augenblick eine klagende Kinderſtimme, „wir haben großen Hunger.“ — „Wir können nichts dafür, Papa, werde nicht böſe,“ fügte ſogleich eine andere Kinderſtimme ängſt⸗


