Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Mein armer Claude! Warum willſt Du nicht uns Allen zuſammen ein Ende machen? Ha, ver⸗ flucht ſei der Tag, wo wir uns zum erſten Mal ge⸗ liebt haben! Verflucht ſei der Tag, wo wir uns ver⸗ heiratheten! Verflucht ſei der Tag, wo ich Mutter geworden bin! Warum biſt Du nicht ledig geblieben? Du hätteſt jetzt keine Familie auf dem Halſe.

Bei dieſer Aufforderung zum Selbſtmorde, bei dieſer Verwünſchung, die eine Gattin, eine Mutter über die heiligſten und ſüßeſten Gefühle der Natur ausſprach, ſchauderte ich.

Madeleine, erwiderte Claude mit einem wil⸗ den Ausdruck,Madeleine, führe mich nicht in Ver⸗ ſuchung.

Was ſoll aus uns werden? ſagte die Frau, ja, was ſoll aus uns werden? Morgen werde ich vielleicht unſer viertes Kind auf die Welt ſetzen. . erſchöpft wie ich bin, habe ich keinen Tropfen Milch, um dieſes Kind zu ſtillen, tein armſeliges Stückchen Leinwand, um es einzuhüllen . . . Machen wir der Sache ein Ende! Komm her, mein guter Claude, laß uns dem Ding ein Ende machen, es iſt ſchneller geſchehen

Schweig! . .. Du machſt mich wahnſinnig .. der Kopf ſchwindelt mir .. Siehſt Du, es kann ein Unglück geſchehen und dann haſt Du es ver⸗ langt. Höre, Claude, laß uns vernünftig ſprechen .. Wir werden jetzt unſer viertes Kind bekommen; vor⸗ her waren wir zu fünf die von den drei Franken täglich leben ſollten ... So lang die Arbeit ging, nahm die Haushaltung und die Sorge für die Klei⸗