Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Ja, ja, da haben wir's, Brüderſchaft! Solida⸗ rität! oder Tod! Wie in den ſchönen Zeiten der an⸗ dern Republik, nach welcher ſich dieſe menſchenfreund⸗ liche Clemence Hervé gewiß recht ſchmerzlich zurück⸗ ſehnt. O dieſe unverſchämte Perſon, dieſe wüthende Socialiſtin, dieſe Megäre! Die Egoiſten ſollen nicht behaupten können, ſie haben von dem Jammer, den ſie jetzt ſchildern will, Richts gewußt, denn ſie wird Namen anführen, ſie wird Adreſſen angeben. Das iſt abſcheulich, das heißt Einem das Meſſer an die Kehle ſetzen.

Das heißt die Bürger zum Haß gegen einander aufreizen, fügte der Erhuiſſier hinzu.

Ich begreiſe nicht, wie man ſo ſchreckliche Her⸗ ausforderungen dulden kann.

Es ſind ja nur Aufforderungen zu einer rühren⸗ den Bruderliebe, wandte Heloiſe ſanft ein,denn

Du biſt eine dumme Gans, liebe Nichte, und wenn man einen ſo beſchränkten Verſtand hat wie Du, ſo hält man das Maul, verſetzte Frau Morand in derbem Ton.Erlaß uns Deine abgeſchmackten Betrachtungen.

Ich geſtehe, ich habe Unrecht gehabt laut zu nlen, antwortete das junge Mädchen ſeufzend und em ſchwermüthigen Lächeln. Ihr Ton ſchien

wandten und ihr ſie nöthigte. Soll ich dieſe Lectüre vollenden, liebe Tante?

fragte ſie dann.

zu ſagen, daß ſie es bereue unwillkürlich das ge⸗ wöhnliche Schweigen gebrochen zu haben, wozu die gänzliche Meinungsverſchiedenheit zwiſchen ihren Ver⸗