Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Ah, welch ein Glück, ein Feuilleton von Ele⸗ mence Hervé!

Ei wie, brummte Frau Morand, die gleich ihrem Ehegemahl der Schriftſtellerin, deren glorrei⸗ chen Namen ihre Nichte bewundernd ausgeſprochen hatte, nicht ſehr hold ſchien.Iſt denn dieſe Cle⸗ mence Hervé nicht mehr in der Verbannung?

Gott ſei Dank, nein, antwortete Helviſe;die⸗ ſes Feuilleton iſt von Paris datirt.

Nun ja, ſo wollen wir einmal ſehen, da doch kein anderes da iſt, verſetzte Frau Morand in ärger⸗ lichem Tone;dieſe Schriftſtellerin da iſt mir trotz ihrer angeblichen Berühmtheit in den Tod zuwider. Wie heißt denn der Titel ihres Romans?

Es iſt kein Roman, liebe Tante, antwortete Heloiſe, deren Augen auf dem Journal hafteten, ſondern eine Erzählung . .

Mein Gott, wie einfältig Du doch biſt! Als ob nicht Roman oder Erzählung ganz daſſelbe wäre! Nun wie heißt denn dieſer Titel?

Sociales Elend, antwortete Helviſe in ernſtem Ton.

Ah, ſehr gut, rief Herr Morand.Der Titel ver⸗ ſpricht Etwas, das muß eine recht luſtige Lectüre werden. Sociales Elend, nun wahrhaftig, das klingt ſehr erbaulich.

Man ſucht eine angenehme Unterhaltung in ſeinem Journal, und nun bringt es betrübende, em⸗ pörende Schilderungen, bemerkte Frau Morand, das iſt unerträglich.

Zum Teufel, ich leſe, um mich aufzuheitern .. ich will aufgeheitert werden . . . ich habe ein Recht