Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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daß unſere Richte ihrerſeits dieſen reſpectabeln Herrn wohl bemerkt habe. Leute von einem gewiſſen Alter haben es ſehr gerne, wenn man ihnen ſolche Com⸗ plimente macht das kitzelt ſie.

Eine vortreffliche Idee! Freund Mouſſard ſoll das Feuer ſchüren, und wir wollen das Eiſen ſchmie⸗ den, ſo lange es glüht. Und jetzt, fuhr Herr Mo⸗ rand fort, indem er ſich auf ſeinen Stuhl zurücklegte und eine Haltung ſeliger Verdauung annahm,jetzt ſchenk uns den Kaffee ein, liebe Nichte, und während wir ihn ſchlürfen, kannſt Du uns das heutige Feuil⸗ leton vorleſen; denn das Feuilleton iſt mir beim Kaffee ganz unentbehrlich geworden.

Der Roman Gertrud iſt ſeit vorgeſtern zu Ende . . was wird uns unſer Journal jetzt zum Beſten geben? ſagte Frau Morand, indem ſie um ſich blickte.Nun, wo iſt denn unſer Journal? Ah, richtig, ich habe es auf der Etagere gelaſſen . Hole es, liebe Nichte, und nach der Vorleſung des Journals vergiß nicht, daß Du meine geſtickten Schnupftücher bügeln und an zwei alte Flanelljacken Deines Onkels neue Aermel anſetzen mußt . . . Du

verſtehſt mich . .

Jo, liebe Tante, antwortete Helviſe, indem ſie ihrem Onkel und ihrer Tante den Kaffee reichte.

Dieſe führten ſich das würzige Getränk zu Gemüthe und warfen ſich in Erwartung der täglichen Vorleſung in ihre Stühle zurück; das junge Mädchen nahm einige Schritte von ihnen Platz, riß den Umſchlag des Journals weg, durchflog es und ſagte dann

raſch: