Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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das zu verlangen . . . deßhalb abonnire ich mich auf ein Journal. Da lobe ich mir das Feuilleton von vorgeſtern! Das war ſo recht nach meinem Sinn. Die Liebe im Galopp vom Major Sauſe⸗ wind. Schon dieſer Name, unter welchem die famöſe Virginie Robertin ſchreibt, verkündet etwas Luſtiges, Lärmendes und Tolles. Ich habe die Ehre

die Wechſel dieſer Dame zu discontiren, die ihr ihre Buchhändler ſtatt des Honorars geben. Ich bin ganz ſtolz darauf, daß Freund Mouſſard mir dieſe Kundſchaft zugeſchoben hat. Das nenne ich einmal eine geiſtreiche Schriftſtellerin! Sie macht die Leute nicht ſchwermüthig und will ſich nicht als Weltver⸗ beſſerin aufthun. Sie iſt eine ganz prächtige Per⸗ ſon, das ſieht man ſchon an ihren Werken. Geſtern ſah ich an den Leſecabineten einen andern Roman des kurzweiligen Majors angekündigt: der moderne Cherubin. Schon der Titel allein macht Einen gelüſtig und gut gelaunt, während ſociales Elend verdammt wenig Spaß verſpricht.

Hoffen wir, ſagte Frau Morand in ſardo⸗ niſchem Tone,daß unſer ſchätzbares Journal uns nach dem ſocialen Elend dieſer berühmten Clemence Hervé mit einer Arbeit der neuen Muſe Fräulein Maria Saint⸗Clair, von der man ſeit ihrem Gedicht die Waifen ſo viel ſpricht, guſwarten wird.

Nun, das iſt noch nicht das Aergſte, den Zitel die Waiſen kann man doch wenigſtens verſtehen; das Ding muß höchſt langweilig ſein, allein es iſt doch klar, ſagte Herr Morand;nun frage ich Euch aber, was der Titel ihrer letzten Dichtung Reiſe