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wir verſagen uns Nichts . . wir eſſen gern einen guten Biſſen und apropos . . . Du mußt die bei⸗ den Rothhühner, die ich geſtern auf dem Markte ge⸗ kauft habe, ſelbſt braten. Dieſe Gans von Jacque⸗ line bringt keinen geſcheidten Braten zu Stande.“
„Und daß Du ja die Speckſchnitten nicht ver⸗ giſſeſt“ fügte Herr Morand hinzu; „es geht mir Nichts über den Speck.“
„Ich werde NRichts vergeſſen, lieber Onkel.“
„Und eine ſchöne Brodrinde in die Abtropfpfanne.“
„Ja, lieber Onkel.“
„Du weißt alſo jetzt, liebe Richte,“ begann Frau Morand wieder, „daß Du von uns Nichts zu er⸗ warten haſt; ſuche daher eine Gelegenheit, wie ſie ſich nicht alle Tage findet, zu benützen; wir ſind aus⸗ gezeichnet gut gegen Dich geweſen, indem wir uns nach dem Tod Deiner Eltern über Dein unglückliches. Loos erbarmten. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß wir die Ausgaben, die wir für Dich hatten, nicht bereuen; aber zeige Dich wenigſtens erkenntlich und
bemühe Dich uns zu Liebe dieſem Herrn zu gefallen, der Dich, wie man uns verſichert, nehmen würde, ohne etwas Anderes als eine anſtändige Ausſteuer zu verlangen . . das wird uns dann noch einmal 1500 Franken koſten, um Dich recht auszuſtatten ... aber gleichviel .. Dein Glück geht Allem vor . .. Bring jetzt den Käſe her und ſetze die Kaffeemaſchine in Bereitſchaft.“
„Du kannſt auch mein Glas ausſpülen, denn es iſt mir ſo eben ein Bischen Salz hineingefallen, als
ich meine Paſtete ſalzte,“ fügte Morand hinzu, indem
er Heloiſenſein Glas gab.


