Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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den Täuſchungen, Unglücksfällen und Quälereien

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bar erlangt hätte; und dann hätte ich im Verein mit einem Advokaten das Vermögen, das ich Ihnen zurückerſtattete, gegen jeden künftigen Angriff ſicher geſtellt. Nun will ich Ihnen auch noch ganz kurz und dießmal der Wahrheit gemäß die Art und Weiſe erklären, wie ich vorgeſtern hiehergekommen bin. Als ich von Angelique hörte, daß Herr Ga⸗ bert Sie zu Ihrem Advokaten beſchieden hatte, um Ihnen, wie er ſagte, Ihr und Ihrer Tochter Ver⸗ mögen zurückzugeben, da ahnte ich ſogleich eine Schlinge; ich begab mich zu Ihrem Advokaten und erfuhr dort, daß Sie, weil die Beſprechung ver⸗ ſchoben worden, nach Hauſe zurückgekehrt ſeien; ich fuhr bald hinter Ihnen her, um einen Brief für Angelique abzugeben, welche ich für den fol⸗ genden Tag zu mir beſcheiden wollte. Das Ueb⸗ rige wiſſen Sie .. Jetzt, Madame, erlauben Sie mir, in Rückſicht auf das Vorrecht meines Alters, einige Worte Moral. Aus den Ereigniſſen, deren Opfer Sie und Fräulein Henriette beinahe gewor⸗ den ſind, ergeben ſich zwei bedeutungsvolle Lehren. Die erſte, die leider nur allzu oft durch ſchmähliche oder ſchauerliche Thatſachen conſtatirt wird, welche manchmal ſcandalös unter die Leute kommen, manch⸗ mal aber auch im Geheimniß der Familien begra⸗ ben bleiben, dieſe erſte Lehre lautet wie folgt: Eine Frau, welche, nachdem ſie das Alter der Reife überſchritten, einen Mann heirathet, der viel jün⸗ ger iſt als ſie, beſonders wenn ſie eine Tochter hat, ſetzt dieſe Tochter und ſich ſelbſt wo nicht mit Ge⸗ wißheit, doch wenigſtens mit Wahrſcheinlichkeit all