Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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flößte, einen ſo delicaten und wichtigen Auftrag übernommen hat.

Vollſtändig von meiner eigenen Hond geſchrie⸗ ben am heutigen Tag u. ſ. w. u. ſ. w.

Dr. Joſeph Dumesnil.

Henriette und ihre Mutter hörten mit frommer Sammlung die Vorleſung dieſes Aktenſtückes an. Es erklärte ihnen die geheimnißvolle und beſtändige Beſorgtheit des Doctors Max, welcher unter dem Namen Robin durch Vermittlung Angeliques be⸗ ſtändig von den verſchiedenen Zwiſchenfällen ihres häuslichen Lebens unterrichtet worden war.

Jetzt, Madame, fügte der Doctor zum Schluß hinzu,werden Sie begreifen, daß ich, als ich durch Angelique Herrn Gaberts Ernennung zum Vormund von Fräulein Henriette ſowie Ihre Hei⸗ rathspläne erfuhr, nicht einſchreiten durfte; die Vormundſchaft war unwiderruflich, und meine Rath⸗ ſchläge in Betreff einer Verbindung, welche Sie ſo ſehnlich wünſchten, wären vergeblich geweſen. Auch theile ich vollſtändig die Anſichten und Hoffnungen des Herrn Dumesnil, daß eine Prüfung, ſo hart und lang ſie auch ſein möge, auf Sie, Madame, einen heilſamen Einfluß ausüben könnte. Wenn nun Herr Gabert nicht die gerechte Strafe für ſeine fluchwürdigen Pläne erlitten hätte, ſo würde ich, nachdem ich Sie einige Tage lang einer furchtba⸗ ren Wirklichkeit gegenüber gelaſſen, ich würde, ſage ich, eingeſchritten ſein, um Sie zu einer Trennung von Tiſch und Bett zu beſtimmen, die man auch mittelſt Aufbeckung der abſcheulichen Attentate, welche dieſer Elende auf ſeine Stieftochter machte, unfehl⸗