Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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meiner Frau und meiner Tochter, der Gegenſtände meiner zärtlichen Beſorgniß, ſo gut als möglich ſicher zu ſtellen . . .

Armer Vater. . er fühlte, er ſah, daß er ſtarb! verſetzte Henriette, die ihre Thränen nicht bemeiſtern konnte.Und ſeine letzten Gedanken waren alle uns gewidmet.

Ach! Erſt jetzt, da er nicht mehr iſt, lerne ich ſeinen Werth ſchätzen, den ich ſo kange verkannt hatte; ich geſtehe es, dieß wird mein ewiger Ge⸗

wiſſensbiß ſein, fügte Frau Gabert hinzu.Er

fühlte, daß er ſtarb! und ſein inniges Wohlwollen ſet ſich nie verläugnet bis ans Ende ſeines Le⸗ ens.

Seine großmüthige feſte und aufrichtige Seele, ſein vortrefflicher Charakter, ſeine väterliche Vor⸗ ſicht werden Ihnen von Neuem in ihrer ganzen Größe vor die Augen treten . . Hören Sie .. und Ihre dankbare Verehrung gegen ihn wird noch größer werden, ſagte der Doctor Max, indem er fortfuhr die letzten Willensmeinungen des Herrn Du⸗ mesnil vorzuleſen. Sie lauteten wie folgt:

Meine Frau iſt die beſte der Frauen; ihr Herz iſt vortrefflich, ſie liebt ihre Tochter über Alles in der Welt und hat mir ſtets ihre Anhäng⸗ lichkeit bewieſen; aber die ungemeine Schwäche ihres Charakters, ihre gefällige und oft blinde Güte, ihr leichtgläubiges Vertrauen, ihr Hang zu unnö⸗ thigen Ausgaben, ihr gänzlicher Mangel an Ord⸗ nungsſinn und Sparſamkeit, ihre vollſtändige Un⸗ kenntniß der Geſetze, welche die Privatintereſſen re⸗ gieren, geben mir die Ueberzeugung, daß ſie, wenn