Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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der beſprochen: aber dieſe wenigen Beſprechungen und gewiſſe Handlungen von Ihnen genügten mir, um Sie ſo hoch in meiner Achtung und in meinem Vertrauen zu ſtellen, als nur je ein Menſch ſtehen kann; Sie ſind der Einzige, den ich um einen großen Dienſt anſprechen könnte und möchte, und zwar im Namen unſerer wiſſenſchaftlichen Collegialität ſo wie des rührenden Intereſſes, das meine Frau und meine Tochter verdienen, denn mein Tod, deſſen raſches Herannahen ich fühle, wird ſie bald ihrer natürlichen Stütze berauben.

Henriette und ihre Mutter wechſelten einen Blick der innigſten Rührung. Der Doctor fuhr folgen⸗ dermaßen in ſeiner Erzählung fort:

Beifolgende von meiner eigenen Hand geſchrie⸗ bene Notiz, welche Sie meiner Frau und meiner Tochter dereinſt vorlegen werden, fügte Herr Doe⸗ tor Dumesnil noch hinzu, wird Ihnen die Art des Dienſtes begreiflich machen, den ich von Ihnen er⸗ warte.

Damit zog Doctor Max aus ſeinem Porte⸗ feuille ein Couvert, öffnete es und las den beiden Damen, die immer gerührter und aufmerkſamer wurden, folgende Verfügung vor:

Ich, Joſeph Dumesnil, Doctor der Medicin, ſchreibe heute, an Geiſt und Körper vollkommen geſund, wie folgt:

Die tödtliche Krankheit, die mich ergriffen hat und deren Fortſchritte ich tagtäglich ſtudire und em⸗ pfinde, wird mich in ſechs Wochen oder ſpäteſtens zwei Monaten wegraffen. Da ich nun meines nahen Endes gewiß bin, ſo wünſche ich die Zukunft