Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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der Wahrheit zweifeln können, ſtürzen einander un⸗ ter heißen Thränen in die Arme. Dann ſinkt das Mädchen auf die Kniee und ruft mit gefalteten Händen:

Oh, beſter der Väter . .. ſei geſegnet, ſei geſegnet! . . . Dank Deiner ſchützenden Weisheit wird Mama am Leben bleiben und von nun an glücklich leben.

Ach! Ich habe das Recht verloren den Namen dieſes ſo weiſen und ſo guten Mannes zu tragen, der, wie Sie ſo eben ſagten, Herr Doctor, uns noch von ſeinem Grabe aus beſchützt, verſetzte Frau Ga⸗ bert im Tone ſchmerzlichen Bedauerns.

Nachdem die Aufregung von Mutter und Toch⸗ ter beſchwichtigt war, ſagte Herr Max zu ihnen: Und jetzt ſollen Sie erfahren, unter welchen Umſtänden dieſes Fideicommiß mir übertragen wor⸗ den iſt. Ich hatte nicht die Ehre meinen Collegen Dumesnil genau zu kennen; ich war blos hie und da bei Conſultationen mit ihm zuſammengetroffen, aber ſo ſelten dieſe Gelegenheiten waren, ſo hiel⸗ ten wir doch längere Beſprechungen, welche ihm ohne Zweifel ein Vertrauen eingeflößt haben, auf das ich ſtolz bin. Einige Zeit vor ſeinem Tode kam er zu mir, und ich habe hier hinzuzufügen, meine Damen, daß ich im Intereſſe der Genauig⸗ keit meines Verichtes über die Scrupel meiner Be⸗ ſcheidenheit mich hinwegſetzen und Sie an die eige⸗ nen Worte des Herrn Doctors Dumesnil erinnern will. Sie lauteten wie folgt: .Mein lieber College, wir haben ſelten mit ein⸗ ander zu thun gehabt und uns nicht oft mit einan⸗