Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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ich für meine Perſon Nichts, was dieſe Heirath verhindern könnte.“

Madame Dumesnil, die ſich durch die unſchul⸗ dige Lüge ihrer Tochter täuſchen ließ, heirathete nach Verfluß ihrer Trauerzeit Herrn Stanislas Gabert, der auf ſolche Art Vormund und Stief⸗ vater Henriettes geworden war.

Nachdem dieß Alles vorausgeſchickt worden, wol⸗ len wir auf den Kern der Erzählung eingehen.

VI.

Seit ungefähr zwanzig Monaten hatte die Wittwe des Doctors Dumesnil ihren lieben Sta⸗ nislas geheirathet. Sie hatten eine ſchöne Woh⸗ nung in der Nähe des Boulevards de la Madeleine inne. Madame Gabert (wir werden ihr von nun an dieſen Namen geben) hatte ſeit mehreren Jah⸗ ren eine alte Magd Namens Angelique in ihrem Dienſte; ſie behielt dieſelbe bei ihrer zweiten Ver⸗ heirathung bei. Angelique wurde die Vertraute des Hauſes. Sie war mager, flink, hatte beinahe weiße Haare und einen verſtändigen, feinen, beob⸗ achtenden Blick.

Eines Nachmittags gegen drei Uhr kam Ange⸗ lique in den Speiſeſaal, wo am Morgen ein Früh⸗ ſtück ſtattgefunden, das Herr Stanislas ſeinen Freun⸗ den gegeben hatte. Die Unordnung auf dem Tiſch, wo Reſte vom Deſſert und von zahlreichen Cham⸗ Pagnerflaſchen, von denen mehrere beinahe noch voll waren, wie auch einige Gläſer und zerbrochene