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lich die freie und aufrichtige Zuſtimmung ihrer Toch⸗ ter Henriette, der ſie ihre Heirathspläne tauſend⸗ mal opfern würde, wenn dieſelben das vielge⸗ liebte Kind auch nur eine einzige Thräne, einen einzigen Seufzer koſten ſollten.
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Herr Gabert war im höchſten Grad verblüfft über dieſen Entſchluß der Wittwe, die ihre Verhei⸗ rathung von dem Willen eines fünfzehnjährigen Mädchens abhängig machte. Er verheimlichte ſeine Beſorgniſſe, glaubte aber das Gelingen ſeiner Pläne um ſo mehr in Frage geſtellt, als er noch keine Zeit gehabt harte Henriette für ſich zu gewinnen, zu welcher ſich ihre Mutter augenblicklich begab, um ſogleich ihren Entſcheid zu erfragen.
„Mein Kind,“ ſagte die Wittwe zärtlich zu ihr, „dein Glück muß dem meinigen vorgehen; ich würde Alles aufopfern, wenn ich fürchten müßte Dich zu zu betrüben. Ich habe große Luſt mich mit Herrn Stanilas wieder zu verheirathen; Du kennſt ihn ſo gut wie ich; Du weißt, wie liebenswürdig und gut er iſt; er iſt Dein Vormund, er wird für Dich ein zweiter Vater ſein; er wird uns in ſchöne Geſell⸗ ſchaften führen, wo Du zu meiner Wonne und mei⸗ nem Stolz glänzen könnteſt; unſer Leben wird eben ſo heiter ſein, als es zu den Zeiten Deines Vaters, deſſen Andenken ich indeß keineswegs beleidigen will, eintönig und trübſelig war. Inzwiſchen, lie⸗
bes Kind, wenn dieſe Heirath Dir den mindeſten


