Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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21 3 beunruhigen können), was die Männer betraf, ſo trat derjenige, der ſein dreißigſtes Jahr erreicht hatte, in die Categorie der gemachten Männer ein und mit fünfzig Jahren in die Categorie der Greiſe. Daraus folgte, daß, da Gabert ein ge⸗ machter Mann und Frau Dumesnil (mit ihren fünf⸗ undvierzig Jahren) eine gemachte Frau war, zwi⸗ ſchen beiden, wenn auch keine vollkommene Alters⸗ gleichheit, doch wenigſtens eine vollkommene Aehn⸗ lichkeit der Categorie ſtattfand; kurz und gut, ſchloß der Hallunke als Moral der Fabel, einer ſeiner Freunde, der ſiebenunddreißig Jahre alt ſei, habe eine Wittwe von achtundvierzig geheirathet, und ihre Che ſei ein wahrer Typus von idealem Glück auf Erden.

IV.

Alles das war von Gabert nicht ſchlecht einge⸗ leitet, wenn man die Leichtgläubigkeit der Wittwe und den immer lebhafteren Eindruck bedenkt, den er auf ſie machte. Er ſelbſt wunderte ſich in ſei⸗ ner vermeſſenen Geckenhaftigkeit ganz und gar nicht über dieſes Gefühl, belauſchte aber aufmerkſamſt die Forſchritte deſſelben, um den Augenblick zu wählen, wo er mit ſicherer Ausſicht auf guten Er⸗ folg ſein Bekenntniß ablegen könnte.

Frau Dumesnil, die ungemein vertrauensvoll und ſeelengut war, empfand wirklich eine zuneh⸗ mende Neigung zu dieſem Manne, der ſich ſo auf⸗ merkſam und zuvorkommend gegen ſie zeigte. Er