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die Weigerung der übrigen Mitglieder des Fami⸗ lienrathes habe er ſich, fügte er am Schluß hinzu, entſchloſſen für ſeine junge Mündel ein zweiter Va⸗ ter zu ſein, und dieſe Worte: ein zweiter Va⸗ ter wurden mit einer Art von Geblöcke betont, das ebenſo melancholiſch und rührend war, wie wenn er den Refrain der famöſen Romanze: Ma bönne mö d d ve blöckte.
Frau Dumesnil, bis zu Thränen gerührt, dankte“ Herrn Stanislas mit den wärmſten Ergüſſen.
Dieſe vortreffliche Frau, die bei ihrem beſchränk⸗ ten Verſtand ausnehmend vertrauensvoll und be⸗ ſonders in Bezug auf das Gute leichtgläubig war, wie die ehrlichen Leute es ſind, glaubte den Phönir aller Vormünder gefunden zu haben: einen würdi⸗ gen, allerliebſten jungen Mann, der mit gediege⸗ nen Eigenſchaften die Annehmlichkeit verband, daß er wie eine Nachtigall ſang und eine Comik hatte, worüber man ſich zu Tod lachen konnte.
Von der Wittwe warm unterſtützt, von der Mehrheit der Verwandten in der Stille vorangeſcho⸗ ben, eroberte Herr Stanislas die Vormundſchaft im Sturme.
Nachdem dieſer erſte Schritt gethan war, mußte das Uebrige ſich von ſelbſt ergeben. Gabert zeigte viel Schlauheit und Gewandtheit, um zu ſeinen Zwecken zu gelangen, mit denen er nur allmählig hervortrat. Da er durch allzu große Haſt den Er⸗ folg zu gefährden fürchtete, hielt er ſich auf ſei⸗ ner Hut, gab ſich aber alle Mühe die Wittwe ver⸗ liebt zu machen, die er häufig beſuchte. Bald kam es ſo weit, daß er unter dem Vorwand von Inter⸗
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