Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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Zahl die Mehrheit des Rathes bildeten: der eine war Herr Gabert, der zweite ein reicher Kaufmann, der dritte ein ausgezeichneter Gelehrter. Die beiden Letzteren betrachteten die Pflegſchaft, womit ſie ſich bedroht ſahen, als einen ſehr langweiligen Frohn⸗ dienſt, der ſie in ihren Angelegenheiten und Ge⸗ ſchäften gewaltig ſtören könnte. Der Kaufmann ſah ſein eigenes Vermögen als Bürgſchaft in An⸗ ſpruch genommen und ſich in ſeinen Operationen ge⸗ lähmt; der Gelehrte, der nur in ſeinen Studien lebte, glaubte, die Vermögensverwaltung für ſeine Mündel würde ihm unerſetzliche Zeitverluſte verur⸗ ſachen. Von den beiden Vettern mütterlicher Seite endlich war der Eine ein egoiſtiſcher tauber alter Mann, der ſich um die Intereſſen der Minderjäh⸗ rigen Nichts bekümmerte; der Andere, ein müßiger Rentier, zeigte ſich nicht abgeneigt die Vormund⸗ ſchaft zu übernehmen, aber Herr Stanislas Gabert benützte die achttägige Friſt, welche der zweiten Zu⸗ ſammenkunft der Verwandten voranging, dazu daß er ſie beſuchte und ihnen in Betreff der Vormund⸗ ſchaft den Ruls fühlte. Wie er erwartet hatte, fand er bei ihnen Allen, mit Ausnahme des Ren⸗ tiers, eine mehr oder weniger ſtarke Abneigung gegen dieſe Verpflichtung; er erbot ſich daher groß⸗ müthig an ihre Stelle zu treten, und ſein Anerbie⸗ ten wurde mit der lebhaften Beeiferung angenom⸗ men, womit man eine ſchwere Laſt auf fremde Schultern zu wälzen pflegt.

Pochend auf dieſe Zuſicherung begab ſich Herr Gabert zu Frau Dumesnil und bot ſich ohne Wei⸗ teres zum Vormund ihrer Tochter an; entrüſtet über

Sue, der Teufel als Arzt. IW. .