Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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den von ſeinen Pflichten durchdruͤngenen Verwand⸗ ten, deklamirte über die unverzeihliche Nachläſſig⸗ keit dieſer Leute, die, nachdem man ſie zu einem Familienrath einberufen, um ſich der heiligen In⸗ tereſſen einer Minderjährigen anzunehmen, der Auf⸗ forderung keine Folge geleiſtet; denn die Sitzung mußte wirklich auf acht Tage verſchoben werden, da der alte Taube und Herr Gabert ſich allein bei der Verſammlung eingefunden hatten.

Frau Dumesnil war entzückt und bezaubert von Herrn Stanislas. Sie nahm ihm zu wiederholten Malen das Verſprechen ab ſie zu beſuchen und an einem beſtimmten Tag bei ihr zu diniren; er er⸗ mangelte nicht zu erſcheinen, da er ohnehin die achttägige Friſt bis zur neuen Einberufung des Familienraths auszubeuten gedachte. Ganz beſon⸗ ders wollte er ſich den Widerwillen zu Nutze ma⸗ chen, den viele Perſonen an den Tag legen, wenn es ſich von Uebernahme einer Pflegersſtelle handelt, delicater, wichtiger und verwickelter Functionen, die eine ungemeine Verantwortlichkeit mit ſich führen in den Augen Solcher, die durchdrungen von der rührenden Solidarität, welche die Mitglieder einer Familie unter ſich verbinden muß, dieſe Art von Vicevaterſchaft, deren guter oder ſchlechter Gebrauch ſo wichtige Folgen für die Zukunft des Mündels hat, ehrlich übernehmen und ausführen; aber keines der Mitglieder der Familie Dumesnil begriff dieſe Solidarität, welche ſie unter ſich verbinden ſollte. Der verſtorbene Doctor hatte ſich ſein Leben lang gänzlich zurückgezogen und abgeſperrt; er hatte ſeine Verwandten nicht beſucht, die jetzt drei an der