Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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Tafel und Alles was dazu gehört. Es bleibt dabei. Bei Gott, ich mache die Wittwe vernarrt in mich und heirathe ſie .. Ihre Tochter iſt kaum fünf⸗ zehn Jahre alt . . ſie kann meine Pläne nicht verhindern; was ſage ich! Oh Macchiavell, der ich bin. Dieſes kleine Mädchen muß mir noch zum Fußtritt dienen; ich muß es dahin bringen, daß man mich zu ihrem Pfleger ernennt; in dieſer Stellung komme ich in unaufhörliche Berührungen mit der Wittwe und kann ſpäter doppelt feſten Fuß im Hauſe faſſen. Die Marſchordnung lautet alſo wie folgt: Ich werde zuerſt Pfleger des kleinen Mädchens und dann werde ich ihr Stiefvater. Dieß iſt mein Plan. Er muß gelingen. Ein hübſcher Burſche von dreißig Jahren hat immer Recht bei einer einfältigen Frau von fünfundvierzig bis fünfzig; ich kenne die Schönen.

Herr Stanislas Gabert entſchloß ſich plötzlich die Wittwe zu verführen, und machte ſich gleich bei dieſem erſten Zuſammentreffen im Saal des Frie⸗ densgerichts, wo er ſich mit Frau Dumesnil und einem tauben Verwandten von ihr zuſammenbefand, ans Werk; er zog ſie bei Seite an ein Fenſter, entfaltete ſeine ſchönſten Manieren, ſeine verfüh⸗ reriſchſte Grazie, lachte um ſeine Zähne zu zeigen, glättete ſeinen ſchwarzen Backenbart, warf ſich in die Bruſt, wiegte ſich auf ſeinen Hüften, biß in ſei⸗ nen Stockknopf, äugelte, gab abgedroſchene Galan⸗ terien preis, die aber für die gute Wittwe das Verdienſt und die Friſche der Neuheit hatten; ſo⸗ dann Ping der Halunke vom Heitern zum Ernſten und Rützlichen über, ſpielte den geſetzten Mann,