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vollkommen geſchniegelt und gebiegelt in ſeinen freilich etwas abgeſchabten Kleidern, und ſo erin⸗ vnerte er die Doctorin, die ſich über dieſe Aehnlich⸗ keit ſehr erfreute, an die Gliedermännchen, welche die Schneider in ihren Schaufenſtern ausſtellen. Kurz und gut, ſie erkannte in allen Züchten und Ehren — denn ſie war eine ehrſame Frau und hatte vierzig und noch mehr Jahre auf dem Rücken — in Herrn Stanislas den liebenswürdigſten und ſchönſten Jungen von der Velt.
Dieſe kleinen Geſangunterhaltungen fanden, wie wir geſagt haben, in Abweſenheit des Doctors ſtatt, der ſich gewöhnlich Schlag acht Uhr zur Ruhe be⸗ gab. Eines Abends jedoch hat er ſich nicht un⸗ mittelbar ins Bett gelegt, und da er für den fol⸗
genden Tag einen Befehl zu ertheilen wünſcht, ſo will er zu ſeiner Frau zurückgehen; aber im Augen⸗ blick, wo er die Salonthüre öffnet, hört er ein ſchallendes Gelächter und lauſcht. Herr Stanislas ſang eine Poſſe, die ſich für die Ohren eines Mäd⸗ chens von vierzehneinhalb Jahren und auch für eine Frau von guter Geſellſchaft ganz und gar nicht ſchickte. Der Doctor trat plötzlich ein und erklärte ſeinem Vetter ſtreng, er erſuche ihn ſeine ungezogenen Späſſe an ſolchen Orten aufzuführen, wo man ſie dulde, und nachdem er ſich einer groben Reſpectwidrigkeit gegen Frau Dumesnil und ſeine Tochter ſchuldig gemacht, die ſo zu ſagen wider ihren Willen ſo plumpe Späſſe haben anhören müſſen, ſo erkläre er ihm hiemit, daß er ſein Haus nie mehr zu betreten habe.
Herr Stanislas entfernte ſich mit geſenkten


