Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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liebreiche Vorwürfe darüber und mußte dieſelben bald wiederholen, als die Mutter einen nicht min⸗ der unvernünftigen Aufkauf von prächtigen Trauer⸗ und Halbtrauerſtoffen machte, wodurch ſie die her⸗ aufkeimende Schönheit ihrer Tochter in glänzenderes Licht zu ſtellen gedachte.

II.

Der verſtorbene Doctor hatte unter andern Ver⸗ wandten einen ſehr weitläufigen Vetter, den er nur ſelten ſah und ſo kalt behandelte, daß dieſer Verwandte die ſprichwörtliche Zähigkeit der Schma⸗ rozer oder Tellerlecker beſitzen mußte, um einen ſolch demüthigenden Empfang ertragen zu können. Der Vetter hieß Stanislas Gabert. Subalterner Beamter einer öffentlichen Verwaltung, genoß er in gewiſſen finanziellen Kreiſen, die es mit der Wahl ihrer Vergnügungen nicht ſo genau nahmen, einen Ruf als Sänger von Romanzen, denen er, um das Zwerchfell der Herren und Damen von der Bank zu erſchüttern, die in Bezug auf grobes Salz und handgreifliche Zoten ſehr naſchhaft ſind, den Ragout jener komiſchen Liedchen beifügte, welche Herr Levaſſor in Mode gebracht hat; eine Ein⸗ ladung zum Mittag⸗ oder Abendeſſen, zuweilen auch ein Darlehen von etlichen Louisd'or, die für den Amphitryo auf immer verloren waren, bezahl⸗ ten Herrn Stanislas Gabert für ſeine luſtigen Künſte.

Der verſtorbene Doctor tadelte die Hanswurſt⸗

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