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„Nota. Neben dem Bette des Subjectes eine ſehr „junge blonde Frau, eine der ausgezeichnetſten Schön⸗ „heiten, die ich gefunden habe. Name: Madeleine „Froguet. Alter: 20 Jahre. — Verurtheilt wegen „Diebſtahls u. ſ. w. u. ſ. w. Phyſiognomiſche Be⸗ „merkungen: Stirne eingedrückt, Spalte der Lippen „geſenkt, und andere Symptome gemeiner, ſchlimmer „Inſtincte u. ſ. w.“
Der Doctor ſteckte unempfindlich ſein Notizbuch wieder in ſeine Taſche, kreuzte ſeine Arme auf ſei⸗ nem Rücken, heftete einen unerbittlichen Blick auf Emilie Lambert, und fuhr dann mit ſeinem höhni⸗ ſchen Lachen fort:
„Hal ha! Sie haben gehört, Madeleine Fro⸗ quet?“
Bleich vor Angſt, fiel die Lorette vor dem Arzte auf die Kniee, und murmelte mit flehender Stimme: „Gnade! zeigen Sie mich nicht an.“
„Das will ich, unter einer Bedingung.“
„Unter welcher? Oh! ſprechen Sie, ſprechen Sie
„Sie haben hier oder anderswo Geld?“
Ein Blitz der Freude glänzte in den Blicken der Lorette; ſie hielt den Doctor für fähig, ſein Wiſſen zu verkaufen, erhob ſich und ſagte mit einer ſcham⸗ loſen Dreiſtigkeit:
„Da werden wir uns verſtändigen können. Wie viel wollen Sie?“
„Hunderttauſend Franken.“
„Wie! . . was ſagen Sie?“
„Ich ſage hunderttauſend Franken. . und zwar auf der Stelle.“
„Hunderttauſend Franken!“ wiederholte die Lo⸗
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