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rette, einen Schritt zurückweichend. „Sind Sie ein Narn? Ich
„Madeleine Froquet, Sie lieben das Gold ſehr, Sie müſſen hier eine bedeutende Summe haben. Zäh⸗ len Sie ſogleich hunderttauſend Franken, oder ich gebe Sie zur Stunde beim Gerichte an.“
„Verruchter!“ rief mit Wuth die Lorette, die ſich
nicht in das Hingeben einer ſolchen Summe fügen
konnte, und ſie ſagte: „Nein, nie! Zeigen Sie mich an, wenn Sie wollen . . .“
„Nun wohl! ich gehe . . .“
„Einen Augenblick. . .“ murmelte Emilie Lam⸗ bert, ganz verwirrt vor Schrecken. „Wollen Sie zwanzigtauſend Franken?“
„Hundert! ..
„Gut, ich laſſe mir zur Ader „. Fünfzigtau⸗ ſend Franken in Gold ich habe ſie hier in mei⸗ nem Secretär .. .
„Hundert
„Gehen Sie zum Teufel! Lucifersarzt! Würde es ſich um meinen Kopf handeln, ich gäbe Ihnen nicht einen Liard mehr!“
„Madeleine Froquet, Sie werden nach Montpel⸗ lier zurückkehren und Ihre fünf Jahre Zuchthaus vollends erſtehen . . . Zwei von fünf bleibt drei! Ha! ha! Sie werden dieſe drei Jahre im Central⸗ hauſe in grauem Kittel, mit Holzſchuhen, die Haare geſchoren und der ſtrengen Diät des Gefängniſſes unterworfen zubringen . . . Ha! ha!“
So ſprechend, wandte ſich der Doctor gegen die Thüre. Die Lorette ſtürzte ihm nach und rief:
„Sechzigtauſend Franken?“


