Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1855)
Entstehung
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ich hielt ſie ſehr knapp, doch im Grunde liebte ich ſie. Ich ſparte, ich lebte von wenig. Wir entbehr⸗ ten, um ihnen eine kleine Mitgift zu ſämmeln. Sie verheirathen, uns, ihre Mutter und mich, mit einem beſcheidenen Wohlſtande auf das Land zurückziehen, das war damals mein Trachten; es gab mir den Muth zur Arbeit . . . Wenn ich am Abend, von der Anſtrengung ermattet, nach Hauſe kam, hatte ich kaum geklingelt, als ich ihre Stimmen rufen hörte: Es iſt Papa! es iſt Papa! Und Beide wett⸗ eiferten, wer mir die Thüre öffnen, mir zuerſt um den Hals fallen könnte! Arme Kinder! . . Ich ver⸗ zog ſie doch nicht; wenn ſie mich liebten, ſo geſchah es aus gutem Herzen; oh! ja, aus ſehr gutem Herzen!

Herr Ducantal weint heiße Thränen; dann rich⸗ tet er ſich plötzlich auf und bricht in ein Gelächter aus. Dieſes krampfhafte, höhniſche Gelächter iſt gräßlich.

Ha! ha! ha! weine, weine, Dummkopf! es iſt Zeit! Sage doch, Emilie, Dein Dicker weint über das Lvos ſeiner Faaamilie! Dieſe Schlange Helene wird mich für tugendhaft erklären, mich, wie an jenem Abend, verurtheilen, lebenslänglich die Sonne aufgehen zu ſehen! Oho! Ihr Leute, fügt der Elende wie in einer Verſtandesverwirrung bei,oho! Ihr Leute, vergeßt nicht die Grabſchrift:Hier liegt Ducantal, ein guter Gatte und ein guter Vater! Wanderer, trinket für ihn! Ha! ha! ha! Sein Seſh wird erſchrecklich und er ſtammelt:Oh! ich eide!

In dieſem Augenblicke klopft man aufs Neue

4.