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etwas braucheſt,“ erwiedert die Stimme von außen; „meine Schweſter und ich, wir haben bange...“
„Wollt Ihr mich in Ruhe laſſen!“ ruft Herr Ducuntal mit dem Fuße ſtampfend! „Ich ſage Euch, Ihr ſollt zu Bette gehen!“
Eine lange Stille folgt auf dieſe Worte; die Züge von Herrn Ducantal, bis dahin durch die Wuth verzerrt, ſpannen ſich ab; er ſeufzt und murmelt:
„Was wird nun aus meinen Töchtern werden?.. aus ihnen und ihrer Mutter? Ah! was Gene⸗ viéve betrifft, da bin ich ruhig! ich kenne ſie! Meine Frau wird ein paar Monate abzehren, dann iſt es vorbei. Doch meine Töchter?. .. Ihr Oheim, ihr einziger Verwandter, der ihnen bleiben wird, iſt arm, mit Familie belaſtet, und . zart wie eine Eiſenſtunge! er wird meine Töchter auf dem Pflaſter laſſen. Was werden ſie machen? .. Ah! wenn ſie wie die Anderen ..
Ducantal vollendet nicht, ſchauert, und bei dem Entſetzen, das ihm dieſe letzte,— wenn auch unmög⸗ liche, — Conſequenz ſeiner eigenen ſchlechten Auffüh⸗ rung verurſacht, fügt er bei:
„Was ich da befürchte, iſt gräßlich!... Ich hatte bis jetzt nie hieran gedacht .. Ich war alſo ver⸗ dorben, verfault bis ins Mark meiner Knochen?“
Er fällt auf einen Stuhl, ſtützt ſeine Ellenbogen auf den Tiſch, verbirgt ſein Geſicht in ſeinen Hän⸗ den und bleibt lange in ſeine Gedanken verſunken. Dann fährt er mit wachſender Rührung fort:
„Mein Gott! und es hat eine Zeit gegeben, wo ich ſie liebte! Ja, ich war hart, ſtreng gegen ſie,


