Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1855)
Entstehung
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zahlen? Wenn es nur das wäre, das iſt die Eſels⸗ brücke! Doch nachher? Ich werde müſſen wieder ar⸗ beiten wie ein Neger? Mein Mäklermetier wieder⸗ aufnehmen? Und wo es wiederaufnehmen? nicht in Paris: das iſt nun unmöglich! ich werde alſo in die Provinz gehen müſſen. Und dann überdies kann ich nicht mehr arbeiten, ich habe die Gewohnheit ver⸗ loren! Ah! mich lendenlahm vom Morgen bis zum Abend bei der Kundſchaft laufen, um Waaren abzu⸗ ſetzen! verächtliche Behandlung, Anſchnauzen er⸗ dulden! Welch ein Handwerk! Mich abſchinden, um mit großer Mühe vier bis fünftauſend Franken jähr⸗ lich zuſammenzuraffen, ich, der ich das Millionär⸗ leben gekoſtet habe! ich, der ich das Geld zum Fen⸗ ſter hinauswarf! ich, der ich eine Frau wie Emilie unterhalten habe!

Bei dieſer Erinnerung bebt Herr Ducantal und ruft:

Grauſame Creatur! wie ſchön war ſie! ſo friſch! ſo roſig! die Farbe eines Kindes! ein Modell! Ich ſehe ſie noch in ihrem vergoldeten, von den Wohl⸗ gerüchen der Blumen erfüllten Boudoir!

Plötzlich ſchauert Herr Ducantal; er hat ſchüch⸗ tern außen an die Thüre klopfen hören; er horcht und ruft dann ungeſtüm:

Wer iſt da?

Papa, wir ſind es, antwortet die Stimme von Laure,ich und Sophie.

Legt Euch zu Bette, ruft Herr Ducantal be⸗ wegt ſeinen Töchtern zu;bleibt nicht hier, geht! Wir wollten uns nur erkundigen, ob Du nicht

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