Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1855)
Entstehung
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Und das iſt die Verwendung meiner letzten zehn Franken!

Herr Ducantal bleibt lange in ſeine Betrachtun⸗ gen verſunken. Dann ballt er krampfhaft ſeine Fäuſte und ruft mit Wuth:

Ich habe über ſechsmal hunderttauſend Franken dieſer niederträchtigen Emilie geſchenkt oder für ſie ausgegeben! Ich weiß, daß ſie bei ſich mehrere tau⸗ ſend Louis d'or hat. Sie liebt das Gold ſo ſehr!. . Die Schändliche hat mir tauſend Franken verweigert.. Ich bin feige! eine von dieſen Piſtolen müßte für ſie ſein, die andere für mich!. .. Bah! ſie hat ihr Handwerk getrieben!

Zu Grunde gerichtet! kahl geſchoren, zum Tode verurtheilt! enthauptet! fuhr Herr Ducantal nach einer langen Pauſe, ein höhniſches Gelächter auf⸗ ſchlagend, fort.Elfmal hunderttauſend Franken ohne Deckung, das iſt meine Bilanz. Ha! ha! ha! ſie iſt hübſch, meine Bilanz! Du biſt nun ein ſchö⸗ ner Kerl, Ducantal, Du glücklicher Speculant! Welch ein Triumph für meine Nebenbuhler, für meine Nei⸗ der, für dieſen Desmazures beſonders! Wie wird er ſelig ſein. Ich höre ihn von hier ausrufen:Ich ſagte es Euch wohl, dieſer Ducantal war nur ein Hungerleider! Blut und Teufel! wenn ich ihn hier hätte, dieſen Desmazures, ich würde ihn um⸗ bringen wie einen Hund, ehe ich den Sprung mache, da ich doch ſpringen muß...

Herr Ducantal verſinkt wieder in den Abgrund ſeiner Gedanken, und nach einem neuen Stillſchwei⸗ gen ſpricht er:

Was thun? was thun? Meine Differenzen nicht