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und der Diſtinction der Manieren übertreffen kann; es iſt in ihr eine Miſchung von Unſchuld und Geiſt, von Beſcheidenheit und Würde, die ich Dir, mein Kind, nicht genug als Beiſpiel zu geben vermöchte.““
„Gute, theure Mutter! Oh! die Vortrefflichkeit ihres ſo ſehr geſchätzten Urtheils iſt mir nie mehr erwieſen geweſen.“
„Mit einem Worte, geht nicht aus Allem dem für uns hervor, daß unſere Wahlen ſicherlich von un⸗ ſerer Familie gebilligt werden?“
„Wer könnte daran zweifeln?“
„Oh! ich gewiß nicht. Ich bin auch feſt ent⸗ ſchloſſen, heute. . am verhängnißvollen Ziele meiner Ueberlegungstage,“ fügte Valentine lächelnd bei, „ich bin entſchloſſen, Herrn Morel zu antworten, ich er⸗ mächtige ihn, ſeine Bitte meinem Vater vorzutragen.“
„Schweſterchen, ſei ſo artig und beauftrage mich, Dein Botſchafter zu ſein.“
„Bei Herrn Louis Morel?“
„Ich werde ſogleich zu ihm gehen; laß mich ihm eine Kunde mittheilen, die ihn entzücken wird.“
„Von Herzen gern, lieber Bruder, denn, darf ich es Dir geſtehen? obgleich es alle meine Wünſche verwirklichen ſoll, dieſes feierliche Ja oder dieſes be⸗ jahende Nicken mit dem Kopfe, in Ermangelung des Wortes, ſetzt mich ein wenig in Verlegenheit; ich weiß Dir auch unendlich Dank für Dein Anerbieten.“
„Beeile Dich nicht, mir zu danken, ich handle als Egoiſt.“
„Wie ſo?“
„Ich werde das Glück, das Deine Antwort Herrn Louis Morel verurſachen wird, benützen, um ihn um
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