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haben allerdings einen lebhaften Eindruck auf mich gemacht; was mich aber ganz beſonders verführt hat, das iſt der Adel ihres Herzens, das iſt die Sanft⸗ heit und die Feſtigkeit ihres Charakters, das iſt jene reizende Lebhaftigkeit des Geiſtes, die ſich bei ihr mit einem unbeugſam geraden, redlichen Urtheile, mit einem vortrefflichen geſunden Verſtande verbindet.“
„Du wirſt mir von Sidonie nie mehr Gutes ſagen, als ich von ihr denke, und ich liebe ſie nun doppelt, da Du ſie liebſt, theurer Bruder. Welch ein Glück! derjenige und diejenige, welche wir lieben, ſind, weit entfernt, einander fremd zu ſein, durch die zarteſten Bande vereinigt!“
„Und endlich, Gipfel des Glückes! wir ſind ſicher, unſere Wahl von unſeren Eltern gebilligt zu ſehen. Kürzlich erſt, als Herr Louis Morek einwilligte, mich als Theilhaber bei dem induſtriellen Unternehmen zuzulaſſen, bei welchem er ſeine bewunderungswür⸗ dige Entdeckung ins Werk geſetzt hat, ſagte mein Vater in meiner Gegenwart zu ihm: „„Mein Freund, mein Sohn gehe in den Fußſtapfen von Ihnen, einem der Männer, welche Frankreich zur Ehre gereichen; er entſpreche würdig dem Vertrauen, das Sie ihm bezeigen, und der theuerſte Wunſch meines Herzens iſt erfüllt.““
„Lieber, lieber Bruder!“ ruft Valentine bewegt und entzückt, „wie glücklich und ſtolz machſt Du mich, indem Du mir dieſe Worte meines Vaters mittheilſt! Ich will nicht gegen Dich im Rückſtande bleiben: Du ſollſt erfahren, in welchem Grade meine Mutter Si⸗ donie ſchätzt.“
„Ohl ſprich geſchwinde, geſchwinde!“
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