Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1855)
Entstehung
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es drängt mich ſehr, meine Großmutter zu um⸗ armen.

Frau Boyer nähert ſich verſtohlen Dupont, der ſich mit einer verſtörten Miene nach der Thüre wen⸗ det, und ſagt leiſe zu ihm:

Kommen Sie, mein Lieber, ich will Ihnen er⸗ klären, wie der Alte Berg . . .

Laſſen Sie mich in Ruhe! ruft Dupont wü⸗ thend.Alle Hagel! ich werde Ihnen beweiſen, daß die Leute aus dem Anjou keine Champag⸗ ner ſind.

Und der würdige Diener geht zornig ab, gefolgt von Frau Boyer; dieſe lächelt mit einem ſpöttiſchen Mitleid und ſagt zu ſich ſelbſt:

Der gute arme Mann iſt völlig dumm gewor⸗ den; ſo iſt es, wenn man in der Provinz lebt.

V.

Die liebe Großmutter, ſagte Valentine von Sénancourt zu ſich ſelbſt, als ſie allein war,mit welcher Freude werde ich ſie wiederſehen! Sie war ſo gut, ſo heiter! ſie verdarb uns, Tancred und mich, in unſerer Jugend ſo ſehr! Und dann ſcheint mir die Gegenwart dieſer guten Großmutter ein gün⸗ ſtiges Vorzeichen zu ſein. Sie kommt gerade am wichtigſten, glücklichſten Tage meines Lebens! Ja, ich habe wohl überlegt, fügte Valentine nach einem Augenblicke des Stillſchweigens bei,ich habe ſeit vierzehn Tagen überlegt; mein Entſchluß iſt gefaßt, feſt gefaßt . . . Ah! ich weiß offenbar ein Geheim⸗ niß zu bewahren! . . . Dieſes Geheimniß, es hat