Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1855)
Entstehung
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Fräulein Valentine von Sénancourt iſt ſiebzehn Jahre alt. Man kann ſich nichts Reizenderes, als ihr Geſicht, nichts Diſtinguirteres, Anmuthigeres, als das Geſammtweſen ihrer Perſon vorſtellen. Sie wendet ſich liebreich an den alten Diener, der ſie bei ihrer Geburt geſehen, und ſagt zu ihm:

Es freut mich ſehr, Dich wiederzuſehen, mein guter Dupont. Wie befindet ſich dieſen Morgen meine Großmutter? Hat ſie von den Strapazen ihrer Reiſe ausgeruht? Kann ich zu ihr gehen, um ſie zu umarmen? Aber was haſt Du denn? fügt Valen⸗ tine von Sénancourt bei, da ſie Dupont aufs Neue ſeine Stirne abwiſchen ſieht.Es ſcheint Dir un⸗ wohl zu ſein?

Ich bitte Mademviſelle um Verzeihung, er⸗ wiederte der gute Mann noch ganz betäubt;doch dieſe Boyer mit ihrem Norden, ihrem Süden, ihrem Weiß, ihrem Schwarz, ihrem Berge, ihrem Coquard wahrhaftig, ich weiß nicht mehr, was ich rede.

Frau Boyer! ſagte zur Beſchließerin ſehr er⸗ ſtaunt Fräulein von Sénancourt:erklären Sie mir die Urſache der Aufregung dieſes guten Dupont.

Ich bitte Mademviſelle inſtändig, ſich nichts um mich bekümmern zu wollen, verſetzte haſtig der alte Diener.Ich hatte eine Art von Schwindel; das geht vorüber. Ich will mich erkundigem, ob die Frau Herzogin Mutter Mademoiſelle empfangen kann.

Geh geſchwinde, rief Fräulein von Sénan⸗ court,geh geſchwinde, mein lieber Dupont, denn