Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1855)
Entstehung
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ſehen, und Sie wollen nur ſo wieder abreiſen, ohne einen Fuß auf die Schwelle des Herrn Herzogs ge⸗ ſetzt zu haben!. .. WMochten nun meine Worte einen Einfluß auf ſie üben, oder hatte ſie ſchon ihren Entſchluß geändert, nach einem neuen Stillſchweigen ſagte ſie zu mir:Man führe mich zu meinem Sohne!

Leider waren der Herr Herzog und ſeine Kin⸗ der, Herr Tancred und Fräulein Valentine, ſchon in die Oper gefahren. Madame hatte ſich nach der Touraine begeben, um dort einige Tage bei einer Verwandten zuzubringen. Man rechnete nicht auf den Beſuch der Frau Herzogin Mutter, und das Hotel iſt ſo klein, daß man keine Wohnung für ſie vorbehalten. Was wollen Sie? man glaubte, ſie werde ihre Güter im Anjou nicht mehr verlaſſen. Da ſie ſich nun bei ihrer Ankunft zu Bette legen wollte, ſo nahm ich es auf mich, ihr das Zimmer von Madame zu geben, weil ich nicht an der Billi⸗ gung des Herrn Herzogs zweifelte. Bei ihrer Rück⸗ kehr von der Oper vernahmen er und ſeine Kinder in der That zu ihrem großen Bedauern, müde von der Reiſe, wolle die Frau Herzogin vor dieſem Mor⸗ gen Niemand mehr ſehen. Der Herr Herzog hat ſich ſchon zweimal erkundigen laſſen, ob ſie wach ſei, und ob er bei ihr erſcheinen könne.

Madame hat eine ſehr unruhige Racht ge⸗ habt. Brigitte wachte bei ihr, und hat mich ſo eben auf Befehl von Madame beauftragt, wie ich Ihnen ſagte, den Herrn Doctor Mar holen zu laſſen, der früher ihr gewöhnlicher Arzt war, und deſſen Vater..