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„Sie lachen? Nun! ich, ich gebe Ihnen die Ver⸗ ſicherung, daß ich durchaus keine Luſt hatte, zu lachen. Endlich ſpreche ich zitternd: „„Meine Pathe, der Wagen fährt nicht beim Herrn Herzog ein, weil . weil .. ſein Hotel nicht mehr hier iſt.““ „„Was ſingt er wieder?““ ſagt Madame zu Bri⸗ gitte. „„Träumt dieſer Menſch ganz wach? Ihr werdet ſehen, daß einer von den Pariſer Maulaffen das Hotel Sénancourt in die Taſche geſteckt hat!““
„Der Gedanke iſt ſpaßhaft,“ verſetzte Frau Boyer lachend; „ſehr drollig, ſehr drollig!“
„Das iſt in der That ſehr drollig!“ rief Dupont ungeduldig; „was aber durchaus nicht drollig war, das iſt das Geſicht der Frau Herzogin, als ſie die Wahrheit erfuhr! Unſer Courier hatte ſich bei einem Weinhändler der Rue de Grenelle erkundigt und vernommen, der Herr Herzog habe, nachdem er das Hotel verkauft, dieſes Haus hier gemiethet; am Ende theilte ich dieſe Kunde der Frau Herzogin mit.“
„Güte Gottes! wie groß mußte ihr Zorn ſein, mein armer Dupont?“
„Sie täuſchen ſich,“ erwiederte der alte Diener ſchwermüthig den Kopf ſchüttelnd. „Ah! gefiele es dem Himmel, daß Madame in Zorn gerathen wärel.. Doch nein, ſie iſt erröthet, erbleicht; eine Thräne rollte in ihren Augen, ſie ſenkte die Stirne und blieb ſtillſchweigend; plötzlich aber ſagte ſie mit einem ſchweren Seufzer und mit bebender Stimme zu mir: „„Dupont, kehren wir nach Sénancourt zurück.““ „„Ah! Frau Herzogin!““ erlaubte ich mir auszu⸗ rufen, „„ah! meine Pathe! Sie machen fünfzig Meilen, um den Herrn Herzog und ſeine Kinder zu


