Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1855)
Entstehung
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waren Alle bewaffnet bis auf den Küchenmeiſter und ſeine Küchenjungen, als die Gendarmen mit ihren Carabinern erſchienen.

Mit ihren Carabinern! Ah! mein lieber Freund, es überläuft mich ein kalter Schauer!

Bei meiner Treue! das ſollte garſtig werden, als einer von den Gutsnachbarn von Madame, der Herr Marquis von Beauregard, den ſie ſehr lieb hat, zu Pferde ankam und zu parlamentiren verlangte. Madame willigte ein, ihn anzuhören. Er ſetzte ihr auseinander, mit Gewalt widerſtehen heiße gewiß ihre Leute dem Gefängniß und ſehr ſchweren Strafen preisgeben, denn dem Geſetze werde immer die Macht bleiben. Da befahl die Frau Herzogin, befürchtend, es könnte uns Unglück widerfahren, die Gitter des Schloſſes zu öffnen, und der Kampf endigte, weil die Streiter mangelten. Aber, alle Hagel! wir waren unerſchütterlich entſchloſſen!

Ich gehe nicht von dem ab, was ich geſagt habe: welch eine entſetzliche Frau! mit achtundſiebzig Jah⸗ ren! Das iſt ein wahrer Drache!

Hienach, meine liebe Boyer, begreifen Sie, welchen Zahn, welchen ungeheuren Zahn die Frau Herzogin gegen die Eiſenbahnen im Allgemeinen und gegen die von Sénancourt insbeſondere behalten hat. Ich glaubte auch, ſie werde mich erwürgen, als ich, da ich erfuhr, ſie wolle ſich nach Paris begeben, ſie ganz unſchuldig fragte, ob ſir mit der Eiſenbahn reiſen werde. Auf dieſe Frage gerieth Madame in einen weißen Zorn, und ſie warf nrr als ein Verbrechen den Gedanken vor,ſie, wie ſie ſagte,mit dem Erſten dem Beſten in dieſe abſcheulichen Wagen ſetzen